Öffentlicher Betrieb für Pflege- und Betreuungsdienste "Zum Heiligen Geist"
Das Gründungsjahr des ehemaligen "Heilig-Geist-Spitals"
von Brixen geht auf das Jahr 1348 zurück.
Durch Schenkungen und gestiftete Baugründe wohlhabender
Bürger und Kaufleute konnte mit dem Bau eines "Spitals"
begonnen werden. Dieses sollte in erster Linie als
Unterkunft für kranke, hilfsbedürftige, arme und
obdachlose Menschen dienen, was in der Folge über
Jahrhunderte hinweg geschah. Die wirtschaftliche
Grundlage des Heilig-Geist-Spitals bildeten die eigenen
Wiesen, Äcker und Weingärten sowie die Pachtzinse
umliegender Grundherren.
Im Jahr 1856 wurde das Heilig-Geist-Spital aufgrund der
inzwischen veränderten Erfordernisse in ein
"Öffentliches Krankenhaus" umgewandelt.
Bis zur Eröffnung des neuerbauten
Kaiser-Franz-Josef-Spitales im Jahr 1914, das heutige
"Sanatorium", diente das Hartmannsheim als Krankenhaus
für Brixen.
Im selben Jahr 1914 ging die Spitalsära der
Heilig-Geist-Stiftung zu Ende und die Gemeinde Brixen
wandelte die Bestimmung der Stiftung in die eines
Altersheimes um. Seither gilt der Stiftungsname
"Altersheim zum Heiligen Geist".
Die ehemalige Altersheimstiftung ist heute ein
Öffentlicher Betrieb für Pflege und Betreuungsdienste (ÖBPB)
ohne Gewinnstreben, welcher von einem Verwaltungsrat
verwaltet und einem Direktor geführt wird. Derzeit
besteht der Betrieb aus 4 Einrichtungen und zwar dem
Bürgerheim, dem Hartmannsheim, dem Sanatorium
(alle in Brixen) und dem Haus Eiseck in
Klausen.
Die vier Strukturen verfügen zusammen über insgesamt 203
Heimplätze.



